Kaum eine Frage wird uns häufiger gestellt, und kaum eine wird im Netz unehrlicher beantwortet. Die Spanne reicht von 299 € beim Baukastenanbieter bis zu fünfstelligen Beträgen bei größeren Agenturen – ohne dass jemand erklärt, was den Unterschied ausmacht.
Hier stehen konkrete Zahlen und die Gründe dahinter. Sie sollen Ihnen ermöglichen, Angebote zu vergleichen, auch wenn Sie am Ende nicht bei uns kaufen.
Die vier Größen, die den Preis bestimmen
Der Aufwand einer Webseite hängt an vier Dingen. Wer diese vier kennt, kann jedes Angebot einordnen.
- Wettbewerbslage: Wie viele Anbieter kämpfen in Ihrer Branche um dieselben Suchbegriffe?
- Umfang: Fünf Unterseiten oder dreißig, mit oder ohne Blog, Karriereteil und Buchungsstrecke?
- Gestaltungstiefe: Ruhiger Standardaufbau oder eigenständiges Markenerlebnis?
- Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder – oder produzieren wir beides?

Konkrete Preisbereiche
Die folgenden Beträge sind Orientierungswerte zuzüglich Mehrwertsteuer, wie wir sie in der Region kalkulieren.
| Vorhaben | Preisbereich | Typisch für |
|---|---|---|
| Kompakter Auftritt | 2.000 – 3.500 € | Vereine, Selbstständige, Neugründungen |
| Betriebs- oder Praxisseite | 4.900 – 8.500 € | Handwerk, Praxen, Dienstleister |
| Ferienunterkunft mit Buchung | 4.900 – 9.900 € | Gastgeber mit mehreren Objekten |
| Ranking-Projekt | 8.900 – 16.900 € | Umkämpfte Branchen mit klarem SEO-Ziel |
| Plattform oder Portal | bis 39.000 € | Shops, Schnittstellen, eigene Systeme |
Was laufend dazukommt
Mit dem Livegang ist es nicht getan. Diese Posten sollten Sie einplanen – sie fallen bei jedem Anbieter an, werden aber nicht überall genannt.
- Hosting und Domain: etwa 10 – 30 € im Monat
- Wartung, Updates und Sicherung: ab 89 € netto monatlich
- Laufende SEO-Betreuung: optional, je nach Wettbewerb ab etwa 250 € monatlich
- Inhaltliche Pflege: bei uns in der Betreuung enthalten, sofern es kleinere Änderungen sind

Warum der Baukasten selten die günstigere Wahl ist
Ein Baukasten kostet 10 bis 30 € im Monat und ist an einem Wochenende online. Für ein Hobbyprojekt ist das die richtige Wahl, und das sagen wir auch so.
Für einen Betrieb, der über Google Kunden gewinnen will, sieht die Rechnung anders aus. Das SEO-Fundament ist schwach, individuelle Anpassungen sind kaum möglich, und Ihre Inhalte liegen auf fremden Servern. Rechnen Sie über fünf Jahre und ziehen Sie die eigene Arbeitszeit ab, die Sie hineinstecken – dann schrumpft der Preisvorteil erheblich.
Ab wann sich die Investition rechnet
Eine Webseite ist keine Ausgabe, sondern eine Investition – aber nur, wenn sie gefunden wird. Die Rechnung ist einfach: Überlegen Sie, was Ihnen ein neuer Kunde durchschnittlich einbringt.
Bringt eine Buchungswoche 700 € Deckungsbeitrag, ist eine Seite für 4.900 € nach sieben zusätzlichen Buchungen bezahlt. Bei einem Handwerksbetrieb mit einem durchschnittlichen Auftragswert von 3.000 € genügen zwei zusätzliche Aufträge. Umgekehrt gilt genauso: Eine Seite für 800 €, die niemand findet, war zu teuer.
Etappenweise umsetzen
Wenn das Budget begrenzt ist, ist eine Umsetzung in Etappen fast immer sinnvoller als ein günstigerer Gesamtauftrag. Wir beginnen mit dem, was Anfragen bringt – Startseite, wichtigste Leistungsseiten, Kontaktstrecke und lokale Sichtbarkeit – und ergänzen später Blog, weitere Sprachen oder eine Buchungsfunktion.
Entscheidend ist, die Struktur von Anfang an so anzulegen, dass die Erweiterung ohne Umbau möglich ist. Genau daran scheitern günstige Angebote am häufigsten.
