Ruhige Lounge im Abendlicht – Raum für ein persönliches Gespräch
Kliniken · MVZ · Klinikverbünde · Stralsund

Webdesign für Kliniken in Stralsund

Von einer Agentur, die im Klinikbetrieb arbeitet

Eine Klinikwebsite bedient vier Zielgruppen gleichzeitig: Patienten, Zuweiser, Bewerber und Presse. Sie alle wollen etwas anderes und suchen anders. Wir bauen diese Seiten so, dass jede Gruppe ihren Weg findet, ohne den der anderen zu verstellen.

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Klinik-Websites

Vier Zielgruppen, eine Website

Der häufigste Fehler auf Klinikseiten ist nicht die Gestaltung, sondern die Organisation: Die Seite bildet das Organigramm des Hauses ab statt der Fragen, mit denen Menschen darauf kommen. Ein Patient sucht keine Abteilung, sondern eine Antwort auf sein Beschwerdebild. Ein Zuweiser sucht keine Klinikstruktur, sondern eine Durchwahl und ein Anmeldeformular.

Wir drehen diese Logik um. Die Struktur folgt den Anliegen – Krankheitsbild, Behandlung, Aufnahme, Zuweisung, Karriere, Presse – und das Organigramm erscheint dort, wo es tatsächlich gebraucht wird. Für Häuser mit gewachsenen Strukturen ist das die unbequemste, aber wirksamste Änderung.

Häuser, Abteilungen, Zuweiser

Der zweite Punkt ist die Personalgewinnung. Für viele Häuser abseits der Ballungsräume ist der Karrierebereich inzwischen der geschäftskritischste Teil der Website. Ärztinnen und Pflegekräfte entscheiden sich nicht für eine Stellenanzeige, sondern für einen Ort, eine Abteilung und eine Perspektive. Genau das muss die Seite zeigen – nicht ein PDF mit Anforderungsprofil.

Und schließlich die Technik hinter der Seite. Wir entwickeln nicht nur Webauftritte, sondern auch die Systeme dahinter: individuelle Datenmanagementsysteme für Studien und Behandlungsdokumentation, teils mit mehreren tausend Merkmalen je Patient. Auftraggeber waren unter anderem Häuser der Universitätsmedizin.

Zahlen & Fakten

2009 — Stralsund

Häuser und Abteilungen in Zahlen

15+Jahre Projekterfahrung im Gesundheitswesen
1.000+abgeschlossene Projekte
100+Auftraggeber in dauerhafter Betreuung
1Ansprechpartner, der das Projekt kalkuliert und betreut

Ein Haus in der Fläche hat ein zusätzliches Publikum: die zuweisenden Praxen im Umkreis. Für sie muss der Auftritt Kontaktwege, Sprechstunden und Ansprechpartner sofort zeigen, für Patienten dagegen Aufnahme, Anfahrt und Besuchszeiten. THink next Studio trennt beides sauber – geführt von einem approbierten Zahnarzt, der im Krankenhaus arbeitet.

„Zuweiser und Patienten suchen dasselbe Haus.Nie dieselbe Seite.“
Dr. Tobias HahnGründer · klinisch tätig

Leistungen

Was wir für Häuser umsetzen

Von der einzelnen Fachklinik bis zum Verbund mit mehreren Standorten. Der Umfang unterscheidet sich, die Reihenfolge nicht: erst Struktur, dann Gestaltung, dann Technik.

Konzeptzeichnung eines zweigeschossigen Praxishauses für Innere Medizin als bemaßter Entwurf

Struktur nach Anliegen statt nach Organigramm

Krankheitsbilder, Behandlungen und Abläufe werden zum Einstieg, die Abteilungsstruktur zur Ergänzung. Das verkürzt den Weg für Patienten erheblich und verbessert zugleich die Auffindbarkeit über die Suche.

Zuweiserportal mit kurzen Wegen

Eigener Bereich für einweisende Ärztinnen und Ärzte: Durchwahlen, Ansprechpartner je Fachbereich, Anmeldeformulare, Befundübermittlung und Notfallnummern – ohne Umweg über die Patientennavigation.

Karrierebereich, der Bewerbungen bringt

Stellen als eigene, durchsuchbare Seiten statt als PDF-Liste. Dazu Einblicke in Abteilung, Team und Ort, Angaben zu Weiterbildungsermächtigungen und ein Bewerbungsweg, der auf dem Handy in fünf Minuten funktioniert.

Presse- und Newsbereich

Mitteilungen, Ansprechpartner, druckfähiges Bildmaterial und Hintergrundinformationen – strukturiert abgelegt, sodass Redaktionen nicht anrufen müssen, um an Grundlagen zu kommen.

Barrierefreiheit nach BFSG und BITV

Für Häuser in öffentlicher Trägerschaft gelten zusätzlich die Vorgaben der BITV. Wir setzen Kontraste, Tastaturbedienung, Alternativtexte und Dokumentstruktur so um, dass eine Prüfung standhält – einschließlich barrierefreier PDF-Dokumente.

Datenmanagementsysteme

Individuelle Software für Studien, Behandlungsdokumentation und Patientenverwaltung. Entwickelt für den tatsächlichen Ablauf im Haus statt für den Funktionsumfang einer Standardlösung – und in deutschen Rechenzentren betrieben.

Rechtsrahmen

Was für Kliniken zusätzlich gilt

Häuser unterliegen strengeren Anforderungen als Praxen – und häufig zusätzlich denen des öffentlichen Trägers. Diese Punkte klären wir vor Projektbeginn.

Heilmittelwerbegesetz auf Klinikebene

Auch Kliniken dürfen keine Behandlungserfolge in Aussicht stellen. Bei Häusern mit vielen Fachabteilungen ist die Prüfung aufwendiger, weil Texte aus unterschiedlichen Abteilungen zusammenlaufen – wir führen sie zentral gegen einen einheitlichen Maßstab.

Berufsordnungen der Kammer

Die Berufsordnung der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern gilt für die Darstellung der ärztlichen Mitarbeitenden. Titel, Zusatzbezeichnungen und Schwerpunkte dürfen nur genannt werden, wenn sie formal erworben wurden – bei großen Teams die häufigste Fehlerquelle.

Qualitätsberichte und Transparenzpflichten

Strukturierte Qualitätsberichte nach § 136b SGB V sowie Angaben zu Mindestmengen und Zertifizierungen müssen auffindbar und aktuell sein. Wir legen sie so ab, dass sie sowohl für Menschen als auch für auswertende Portale zugänglich sind.

Patientendaten und Aufnahmeformulare

Online-Aufnahmeformulare und Terminanfragen erzeugen Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Erforderlich sind Verschlüsselung, ein tragfähiges Rollen- und Rechtekonzept, definierte Löschfristen und eine Datenschutzerklärung, die den realen Datenfluss abbildet.

Barrierefreiheit als Verpflichtung

Neben dem BFSG gilt für öffentliche Träger die BITV mit eigener Erklärung zur Barrierefreiheit und einem Meldeweg für Barrieren. Beides gehört mit auf die Seite – und muss inhaltlich stimmen, nicht nur vorhanden sein.

Auftragsverarbeitung und Betriebsrat

Hosting, Wartung und Formularverarbeitung erfordern einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Bei Karriereportalen und Bewerbermanagement kommt regelmäßig die Beteiligung des Betriebs- oder Personalrats hinzu – das planen wir zeitlich mit ein.

Qualifikation

Warum ausgerechnet diese Agentur

Klinikstrukturen beschreiben wir nicht aus der Beobachterperspektive.

01

Klinischer Alltag aus eigener Anschauung

Der Inhaber ist approbierter Zahnarzt und arbeitet selbst im Krankenhaus, parallel zum Studium der Humanmedizin. Abstimmungswege zwischen Abteilungen, Verwaltung und IT sind ihm geläufig.

02

Umgang mit sensiblen Daten

Wir entwickeln seit Jahren Systeme für Studien-, Patienten- und Verlaufsdaten. Rollenkonzepte, Löschfristen und Revisionssicherheit stehen dabei am Anfang.

03

Wissenschaftliche Praxis

Forschung und Publikationen gehören zur Tätigkeit des Inhabers. Über die Inhalte Ihrer Fachabteilungen lässt sich fachlich diskutieren.

04

Referenzen im Gesundheitswesen

Kliniken und Universitätsmedizin zählen ebenso zu unseren Auftraggebern wie zahlreiche Praxen und medizinische Fachgesellschaften.

05

Technik ohne Baukasten

Handcodierte Umsetzung statt Plugin-Landschaft: geringe Angriffsfläche, kurze Ladezeiten, wartungsarm über Jahre.

Kalkulation

Sechs Fragen, ein Kostenrahmen

Was ein Klinikauftritt kostet, hängt an der Struktur: Zahl der Abteilungen, Umfang der Inhalte, Gestaltung, Redaktionsprozess mit Freigaben, Schnittstellen zu bestehenden Systemen und der Betrieb nach dem Launch.

Preisbereiche ansehen
Abteilungen, Umfang, Design, Redaktion, Schnittstellen und Betrieb ergeben zusammen den Kostenrahmen.01ABTEILUNGEN02UMFANG03DESIGN04REDAKTION05SCHNITTSTELLEN06BETRIEBIHRRAHMEN

Ablauf

Der Weg zur fertigen Klinikwebsite

Sechs Etappen. Bei Häusern mit mehreren Fachabteilungen dauert vor allem die zweite – dort entscheidet sich, ob das Ergebnis trägt.

  1. 01

    Zielgruppen und Ist-Zustand

    Wer kommt heute über welche Wege auf Ihre Seite, wo brechen diese Wege ab, und welche Anliegen landen stattdessen am Telefon? Dazu eine Auswertung der Sichtbarkeit je Fachabteilung.

  2. 02

    Vom Organigramm zur Anliegenstruktur

    Die aufwendigste Etappe: Gemeinsam mit den Fachabteilungen ordnen wir Inhalte nach Anliegen statt nach Zuständigkeit. Hier entscheidet sich, ob Patienten und Zuweiser später ankommen.

  3. 03

    Texte, Fotos, fachliche Freigabe

    Wir schreiben Entwürfe, die Fachabteilungen prüfen. Fototermine bündeln wir auf wenige Tage und stimmen sie mit dem Betriebsablauf ab – im OP und in der Ambulanz nach Absprache mit der Pflegedienstleitung.

  4. 04

    HWG, Berufsordnung, Datenschutz, BITV

    Zentrale Prüfung aller Texte und Bilder, dazu Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitung, Erklärung zur Barrierefreiheit und – wo nötig – die Beteiligung von Betriebs- oder Personalrat.

  5. 05

    Umsetzung und Schnittstellen

    Handcodiert oder mit Redaktionssystem, je nach Pflegeaufwand im Haus. Dazu Schnittstellen zu Bewerbermanagement, Terminsystemen oder bestehenden Datenbanken sowie Hosting in Deutschland.

  6. 06

    Livegang, Schulung und Betreuung

    Weiterleitungen aus der alten Struktur, Prüfung von Indexierung und Sitemap, Schulung der Redakteurinnen und Redakteure im Haus – danach laufende Betreuung mit festem Ansprechpartner.

Referenzen

Umgesetzte Projekte für Kliniken

Aus dem klinischen Bereich. Weiteres zeigen wir im Erstgespräch, soweit die Auftraggeber der Nennung zugestimmt haben.

Datenmanagementsystem für den Klinikbetrieb auf einem BildschirmBehandlungssoftwareStudiensoftware für ein UniversitätsklinikumIndividuelles Datenmanagementsystem für Behandlungsdokumentation und Studien, ausgelegt auf mehrere tausend Merkmale je Patient.
Webauftritt einer medizinischen EinrichtungFachabteilungAuftritt einer FachabteilungStruktur nach Krankheitsbildern statt nach Organigramm, mit eigenem Zugang für zuweisende Ärztinnen und Ärzte.

Häufige Fragen

FAQ Klinikwebsite

Mit welchem Budget muss ein Haus rechnen?

Für eine einzelne Fachklinik liegt der Rahmen bei 8.900 bis 16.900 € netto. Häuser mit mehreren Fachabteilungen, Karriereportal und Zuweiserbereich bewegen sich zwischen 16.900 und 39.000 €. Kommt ein individuelles Datenmanagementsystem hinzu, kalkulieren wir das getrennt – der Aufwand hängt dort vollständig an Umfang und Schnittstellen.

Wie lange dauert ein Klinikprojekt?

Rechnen Sie mit vier bis neun Monaten. Der Engpass liegt praktisch nie bei Technik oder Gestaltung, sondern bei Abstimmung und Freigabe: Bei zwölf Fachabteilungen müssen zwölf Chefärztinnen und Chefärzte Texte prüfen. Wir setzen dafür feste Termine und benennen je Abteilung eine verantwortliche Person – ohne diese Struktur zieht sich ein Projekt über Jahre.

Können unsere Mitarbeitenden Inhalte selbst pflegen?

Ja, und bei Häusern dieser Größe empfehlen wir es. Wir richten ein Redaktionssystem mit klaren Rollen ein: Fachabteilungen pflegen ihre Inhalte, die Kommunikationsabteilung gibt frei. Dazu gehört eine Schulung und ein kurzes Handbuch – nicht ein Systemzugang und ein Glückwunsch.

Übernehmen Sie auch die Barrierefreiheitsprüfung?

Ja. Wir setzen nach WCAG 2.1 Stufe AA um und prüfen gegen BFSG und – bei öffentlichen Trägern – BITV, einschließlich Erklärung zur Barrierefreiheit und Meldeweg für Barrieren. Für bestehende Auftritte bieten wir eine Prüfung mit priorisierter Maßnahmenliste an, die Sie auch von Dritten abarbeiten lassen können.

Wir haben ein Bewerbermanagementsystem. Lässt sich das anbinden?

In der Regel ja. Die gängigen Systeme bieten Schnittstellen oder zumindest einen Stellenexport, den wir sauber in die Seite integrieren – wichtig ist, dass die Stellen als eigene, indexierbare Seiten erscheinen und nicht in einem eingebetteten Rahmen verschwinden. Genau daran scheitern die meisten Karrierebereiche.

Entwickeln Sie auch Software für den Klinikbetrieb?

Ja, das ist ein eigener Teil unserer Arbeit. Wir haben mehrere Datenmanagementsysteme für Studien und Behandlungsdokumentation entwickelt. Wenn in Ihrem Haus Daten über Excel-Listen laufen, weil die Standardsoftware den Ablauf nicht abbildet, sehen wir uns das an.

Arbeiten Sie auch für Häuser außerhalb der Region?

Ja, ausdrücklich. Unsere bisherigen Auftraggeber aus der Hochschulmedizin liegen in Kiel und Leipzig. Für Workshops und Fototermine reisen wir an, die laufende Abstimmung erfolgt per Videokonferenz mit festem Ansprechpartner.

Was passiert mit unseren alten Adressen beim Relaunch?

Die werden weitergeleitet – vollständig und einzeln geprüft. Ein Klinikauftritt hat oft mehrere hundert gewachsene Adressen, von denen viele in Fachartikeln, Portalen und Zuweiserschreiben verlinkt sind. Wer sie beim Relaunch fallen lässt, verliert Sichtbarkeit und ärgert Zuweiser gleichzeitig.

A

THINK NEXT

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Eine halbe Stunde mit jemandem, der den Klinikbetrieb von innen kennt: was Ihre Website leisten muss, wo sie es heute nicht tut und in welchem Rahmen sich das bewegt.

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